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Programm

Ist soziale Gerechtigkeit in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft möglich? Wie werden wir uns 2040 fortbewegen? Ist Nachhaltigkeit mehr als Recycling? Was ist im Umgang mit Menschen mit Demenz zu beachten? Was bedeutete es ursprünglich, das „As im Ärmel“ zu haben oder jemanden „anzuprangern“?

Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die UNItogether im kommenden Studienjahr beschäftigen wird. Insgesamt finden acht Veranstaltungen statt – jeweils zwei davon bei folgenden Einrichtungen: Die Elisabethinen, Jugend am Werk, Lebenshilfe und VinziWerke.

Wir freuen uns auf ein anregendes und interessantes gemeinsames Studienjahr mit Ihnen!

Ihr Team der UNItogether

UNItogether-Veranstaltungen 2022/23

Wintersemester 2022/23

Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Gremsl, Institut für Ethik und Gesellschaftslehre, Universität Graz
VinziWerke, Pfarrsaal St. Vinzenz, Vinzenzgasse 42, 8020 Graz
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinien 65/65a (Bodenfeldgasse), 62 (Bildungscampus Algersdorf), Straßenbahnlinie 1 (Vinzenzgasse)

Im Eröffnungsvortrag geht es um digitale Technologien und Prozesse, die heute nicht nur unseren beruflichen, sondern auch unseren privaten Alltag prägen. Der digitale Wandel führt zu massiven Veränderungen unserer Lebenswirklichkeit und bedingt neue Herausforderungen wie die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit. Diese wird anhand ausgewählter Aspekte der digitalen Transformation reflektiert und diskutiert.

Außerdem erwartet uns ein Überblick über das Jahresprogramm der UNItogether und ein schmackhaftes Buffet.

ANMELDUNG BIS Mi, 12.10.2022: Elisabeth Regula, Tel: 0316/ 58 58 00 oder vinzihaus@vinzi.at

Univ.-Prof. Dr. Martina Schmidhuber, Institut für Moraltheologie, Universität Graz
Krankenhaus der Elisabethinen, Standort II, Vortragssaal, Bergstraße 27, 8020 Graz (Eggenberg)
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinie 62 (Göstingerstraße/UKH), Straßenbahnlinie 1 (Alt-Eggenberg)

Im Umgang mit Menschen mit Demenz wird häufig empfohlen, in ihre Biographie zu schauen, um herauszufinden, welche Präferenzen sie vor dem Zustand der Demenz hatten. Dies soll gewährleisten, Menschen mit Demenz, die sich nicht mehr verbal mitteilen können, Tätigkeiten zu ermöglichen, die ihnen guttun und Freude bereiten. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn es kann sein, dass sich im Zustand der Demenz Vorlieben für Tätigkeiten, Speisen etc. ändern. Im Vortrag werden Beispiele für diese Veränderungen und ein möglicher Umgang damit aufgegriffen und diskutiert.

ANMELDUNG BIS Mi, 2.11.2022: Peter Rosegger, Tel: 0316/ 7063-6456 oder peter.rosegger@elisabethinen.at

Mag. Mag. Dr. Maximilian Lakitsch, M.A., Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, Universität Graz
Jugend am Werk, Lendplatz 35/4. Stock, 8020 Graz
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinien 40, 58, 63, 67 (Lendplatz/tim oder Volksgartenstraße)

Kriege scheinen oft klare Aggressoren zu haben: Bashar al-Assad in Syrien, Muammar al-Gaddafi in Libyen oder Vladimir Putin in Russland. Auch unsere Antwort als Teil der Internationalen Staatengemeinschaft scheint oft eine ganz eindeutige sein zu müssen: Unterstützung der Unterdrückten, wenn nötig mit Waffengewalt. Doch oft sind Kriege viel komplexer, als wir glauben, und die Seiten weniger klar als gedacht. Der Vortrag stellt einige wichtige Ansätze vor, bewaffnete Konflikte zu beschreiben und damit umzugehen. Auch soll diskutiert werden, warum oftmals Friedensbemühungen nicht funktionieren und die Situation eher verschlimmern als verbessern.

ANMELDUNG BIS Mo, 21.11.2022: Christine Bramerdorfer, Tel: 050/ 7900-1165 oder inbildung@jaw.or.at

Mag. Dr. Ulrike-Maria Gelbmann, Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung, Universität Graz
Lebenshilfe, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 37a/1. Stock, 8010 Graz
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Straßenbahnlinien 4, 5 (Steyrergasse)

Der Begriff Nachhaltigkeit wird immer öfter verwendet, um einzelne Handlungsweisen als „gut“ und sinnvoll in Bezug auf unsere Umwelt zu bewerten. Der Vortrag will zeigen, dass das Thema Nachhaltigkeit mehr Themen umfasst als „Klimaschutz“, „Autofahren“ und „Plastik“. Außerdem wollen wir uns anschauen, warum Recycling nicht die beste Möglichkeit für Nachhaltiges Handeln ist und welche besseren Alternativen es gibt.

ANMELDUNG BIS Mo, 16.1.2023: Christina Pichler, Tel: 0676/ 84 71 55 718 oder lebens.lernen@lebenshilfen-sd.at

Sommersemester 2023

Mag. Dr. Christian Kozina, Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung, Universität Graz
Jugend am Werk, Lendplatz 35/4. Stock, 8020 Graz
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinien 40, 58, 63, 67 (Lendplatz/tim oder Volksgartenstraße)

Verkehr kann gefährlich laut sein, krank machen, das Klima belasten und viel Platz brauchen.
Oder er ist leise, gesund, umweltverträglich und lässt den Menschen Raum zum Leben. Wie
wird es 2040 aussehen? Und wie können wir das beeinflussen?

ANMELDUNG BIS Mo, 6.3.2023: Christine Bramerdorfer, Tel: 050/ 7900-1165 oder inbildung@jaw.or.at

Mag. Dr. Ulrike-Maria Gelbmann, Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung, Universität Graz
Lebenshilfe, Anzengrubergasse 8/1. Stock, 8010 Graz
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Straßenbahnlinien 4, 5 (Finanzamt oder Steyrergasse)

Im Fernsehen und in anderen Medien sehen wir immer wieder Plastikberge, die Meere verschmutzen, Tieren Schaden zufügen oder einfach nur unsere Landschaft „verschandeln“. In diesem Workshop wollen wir uns über Plastik unterhalten und erarbeiten, wie man mit Plastik und anderen Materialien sinnvoll umgehen kann, und anhand praktischer Beispiele darüber nachdenken, wo es Sinn hat, Plastik zu vermeiden.

Limitierte Plätze. ANMELDUNG BIS Mo, 24.4.2023: Christina Pichler, Tel: 0676/ 84 71 55 718 oder lebens.lernen@lebenshilfen-sd.at

Ao.Univ.-Prof. Dr. Wernfried Hofmeister, Institut für Germanistik, Universität Graz
VinziDorf, Leonhardplatz 900, 8010 Graz
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinien 41, 58 (Leonhardplatz), 41, 58, 64, 82 (St. Leonhard/Klinikum Mitte), Straßenbahnlinie 7 (St. Leonhard/Klinikum Mitte oder Odilien-Institut/Klinikum Süd)

Bildhafte Wendungen wie der „Spießrutenlauf“, das „As im Ärmel“ oder die „Anprangerung” sind nicht wörtlich gemeint, sondern haben eine übertragene Bedeutung. Das „WortSchätze“-Projekt an der Uni Graz hat zwischen 1999 und 2022 tausende solcher Alltagsmetaphern dokumentiert und dabei gezeigt, wie stark deren Verstehen, aber auch Missverstehen mit zeit- und kulturübergreifenden Spracherwerbsprozessen zusammenhängt.

ANMELDUNG BIS Mi, 3.5.2023: Elisabeth Regula, Tel: 0316/ 58 58 00 oder vinzihaus@vinzi.at

Univ.-Prof. Dr. Martina Schmidhuber, Institut für Moraltheologie, Universität Graz
Krankenhaus der Elisabethinen, Standort II, Vortragssaal, Bergstraße 27, 8020 Graz (Eggenberg)
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinie 62 (Göstingerstraße/UKH), Straßenbahnlinie 1 (Alt-Eggenberg)

Häufig heißt es, Menschen mit Demenz leben in ihrer eigenen Welt. Für Angehörige ist es oftmals schwierig, einen Zugang zu dem Menschen zu finden, der ihnen einst nahestand. Aufgrund der Veränderungen durch krankheitsbedingte Symptome sehen Menschen mit Demenz ihr Umfeld meist anders als kognitiv gesunde Menschen. Ist es deshalb ethisch erlaubt, Menschen mit Demenz zu täuschen oder auch anzulügen, wenn das Ziel dabei ihr Wohlbefinden ist? Gibt es Unterschiede in den Täuschungsformen, die mehr oder weniger legitim sein können?
Nach dem Vortrag wird in gemütlicher Atmosphäre das Ende des Studienjahres gefeiert.

ANMELDUNG BIS Mi, 7.6.2023: Peter Rosegger, Tel: 0316/ 7063-6456 oder peter.rosegger@elisabethinen.at

Kontakt

Zentrum für Weiterbildung der Universität Graz
Harrachgasse 23, 2. Stock 8010 Graz, Austria

Telefon:+43 (0)316 380 - 1104
Fax:+43 (0)316 380 - 9035


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